241/12: FotoPodcast: Waltraudstr./Ecke Argentinische Allee
Im vorherigen Artikel (240/12) hatten wir die Entwicklungen der Investor relations an Ort und Stelle gepriesen. Zurück bleiben immer weniger Wiesen. Die aber können die Zehlendorfer aus vollen Kräften genießen.
An der Straßenecke Waltraudstr./Ecke Argentinische Allee ist seit kurzem auch der Supermarkt “nah und gut” und das Produktportfolio wurde ordentlich aufgebretzelt. Ananas aus Costa Rica kostet derzeit 2,99 € das Stück. Die Wassermelone aus Panama kostet 2,49 € das Kilo. Es ist eben noch nicht die Hochsaison. Deswegen kann uns Panama derzeit gestohlen bleiben. Und überhaupt: Warum muss wer aus Panama Melonen einfliegen lassen? Normal ist das nicht.

- Auf kauperts.de: Erlebnisbericht “nah & gut” des Berichterstatters
240/12: FotoPodcast: Investor relations in Berlin-Zehlendorf, der grüne Bezirk rüstet auf und alles wird verdichtet und verkauft
Ob das, was hier entsteht, der Bringer ist? Abwarten.
Skepsis. In alten, gewachsenen Strukturen alle rauskaufen, dann ordentlich aufhübschen und schließlich großartig wegverkaufen, Luxus, Luxus, Luxus. So ist nun mal der Motor der prosperierenden Märkte. Gerade an dieser Ecke von Zehlendorf passiert doch jetzt recht viel. Wirklich viel.
Gleich um die Ecke nennen sie es jetzt seit kurzem “Parkviertel Dahlem”. Haha….das war es vielleicht mal. Jetzt wird alles doppelt und dreifach verdichtet und in den Bauwichen, den Baulücken der Altbestandshäuser entstehen neue Hauserblöcke und es ziehen neue Menschen ein, immer mehr. Bald wird es auch hier keine Parkplätze mehr geben. Am Hüttenweg steht schon der erste komplette Bezahlparkplatz mit Schranke am Hundeauslaufgebiet Grunewaldsee. Ist das eigentlich lustig? Dass da niemand drauf steht, weil alle jetzt kostenlos auf dem Hüttenweg parken. Genialische Fehlplanung.
239/12: FotoPodcast: Bei Oma Brink auf ihre Wände ist viel zu lesen, der Wirt erhöht dafür nicht mal jetzt die Spesen! Erlesen!
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Soll Dir ein Trunk zur lust gedeihn – trink ein Fläschen zu zwein.
Doch krampft sich Kummer ins Herz Dir ein -
Trink zwei Fläschen allein.
Gut gesagt, oder?
Ich mag Oma Brink, bin allerdings nicht nekrophil. Eher so “omaphil”, also nicht omaphob, wenn Du verstehst, wie ich´s meine. Oma Brink, das sind auch die Mitarbeiterinnen dort. Ausnahmslos alle von denen sind irre nett, verbindlich, bemüht, hinterher. Was hat Oma Brink eigentlich gemacht, dass diese Bedienkräfte alle so nett sind? Drogen verabreicht? Riechsalz?
Richtig: Den James Bond produzierte immer ein Herr Broccoli, dazu gab es Saltzmann. Und Sean Connery für sie und “nette Mädsche” für ihn. Letztere wurden stets für jeden weiteren Film ausgewechselt. Ach, Du grüne Neune…
238/12: Virtueller Einkaufsverführer: Im Berliner Fliesenmarkt gibt´s auch Naturstein, ….
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Bis zu Ende kann ich den Markt nicht beurteilen, dazu war der Besuch zu flüchtig. Auf der Suche nach einem natursteinenen Untergrund für einen Kaminofen streifte dieser Markt mein Bewusstsein.
Doch ein Fliesenmarkt ist nicht automatisch auch ein Natursteinfritze. Dieser hier schon. Im unmittelbaren Eingangsbereich, gleich hinter der auf dem Foto abgebildeten Tür, erschließt sich dem Erst- und dem Wiederholungsbetreter der Natursteinbereich. Der gehört nicht zur Firma selbst, sondern ist von außen her angeworben und implementiert worden. So lauten jedenfalls auf meine Nachfrage hin die Aussagen der Beteiligten dort.
237/12: FotoPodcast: Auf der ehemaligen Polizeiwache in Nikolassee
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Ja, viel ist um die Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts in Berlin gebaut worden, auch in Nikolassee in der Alemannenstr.. Lange Zeit war in diesem Hause der Polizeiabschnitt. Der ist jetzt ein paar Häuser weiter. Im Keller des Hauses gibt es noch Zellentüren, vom Verwahrgewahrsam. Schreckliches Wort.
Die Polente ist ausgezogen. Jetzt ist alles lammfromm dort. Das Haus gehört jetzt der Kirche. Einer Kirche. Sehr schönes Treppenhaus.
236/12: FotoPodcast: Von Größe- und Kräfteverhältnissen, der Uhrzeit, dem Speisezettel und der Relativität eigener Betrachtungen
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Morgen um diese Zeit ist schon 11 Uhr, sagt Richard Gleim heute Morgen um 10 Uhr in Düsseldorf. Blöde Sommerzeit.
Kleiner Mann, ganz groß. Große Welt, ganz klein. Es kommt auf den Blickwinkel an. Aber was ist schlimmer? Sommerzeit? Winterzeit? Julia meint: “Übermorgen komm ich von der Arbeit so heim, dass ich noch einen ganzen Batzen Tageslicht zur freien Verfügung habe. Wundervolle, heiß ersehnte Sommerzeit.” – Seufz. Ach. Tja, genau.
Am Freitag früh, den 23.03.2012 um (Winterzeit) 4:57 Uhr kommt in den DRK Kliniken Berlin Westend Revan Levin mit dazugehörigem Familiennamen “ungenannt” auf die Welt, 50 cm groß und 3.140 g schwer. Zurzeit wohnt er in Zimmer 1 im Doppelzimmer, das -genauer- vier Personen beherbergen wird. Er ist der Zweitgeborene aus dieser deutsch-türkisch-deutschen Ehe, sein Bruder wurde ebenfalls hier entbunden, vor ein paar Jahren.
235/12: FotoPodcast: In Berlin-Friedenau an der Handjery-/Ecke Schmiljanstr. #Berliner Straßenecken
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An dieser Straßenecke ist übrigens unterschiedlich viel los. In der Handjerystr. ist einiges los, das stimmt. Ist auch schwierig, dort Parkplätze zu bekommen. Unmöglich ist dies in der Schmiljanstr., an der die Handjerystr. kreuzungstechnisch liegt. Dort braust der Berliner Leichtkraftverkehr zu Tausenden tagtäglich entlang. Ich schätze, es sind locker 25.000 Autos, die durch diese schmale Gasse Richtung Stadt einfallen. Umso ruhiger wirkt die Handjerystr., also: einfach mal “umme Ecke” fahren. Allerdings: Dort werden statische Lösungen als Dauerprovisorium eingerichtet, die die Tragfähigkeit von Balkonen betreffen. Unser Kontrollblick zeigt: die statischen Stempel stehen immer noch. Einfach auf den weiterführenden Link klicken.

234/12: FotoPodcast: Im Restaurant “Sy” in der Kantstr. in Berlin-Charlottenburg fragt Karl Horst, ob Günter gerade gegessen wird?
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Und auch wenn Inkontinenz als Weg gesehen werden kann, so erinnern wir uns doch gern zurück an “Der Sinn des Lebens” des englischen Gardehumoristen Monty Python. Kurz bevor ein unheimlicher dicker Mann nach einem Pfefferminzplätzchen begehrt, das ihm der Ober zu guter Letzt anreicht, womit das Dinosauriersterben unmittelbar eingeleitet werden würde, witzeln die Insassen eines Aquariums noch so herum. Sie sagen sich alle artig “Morgen” und grüßen sich freundlich. Aber wo ist Günter? Richtig: Günter wird gerade gegessen.
Der Spielort ist ein Restaurant. So wie das Restaurant “Sy” in der Kantstr., wo es nicht viel anderes als vorzügliches Sushi gibt. Der großartigste Schmuck dieses Ladens ist das mittenmang hereingestellte, riesengroße Aquarium. In diesem Aquarium schwimmen weit mehr als zwei Fische namens Karl und Horst. Genau genommen sitzt direkt davor (das oberste Bild rechts in der Collage) ein Fischkopf namens Wanda. Es ist kein Zufall: Alles läuft auf das hinaus. Worauf schließlich auch sonst?

- Stichwortartig: Das Restaurant “Sy” auf kauperts.de
- Stichwortartig: Das Restaurant “Sy” auf qype.com
(EP)
233/12: FotoPodcast: Am Fürstenplatz in Berlin-Westend gibt es Hoffnung für die Undichten!
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Nette, kleine und übersichtliche Apotheke in Berlin-Westend. Sie verkauft berlinweit einzigartige Salben und Medikamente aus eigener Fertigung, das ist der Grund für den Parforceritt dorthin. Denn als Südländer, was Berlin betrifft, würde man ja sonst den Weg bis dahin….
Die Russen und die besonders Intelligenten, das waren zugleich auch die Kritischeren. Die nannten sie immer “die Intelligentja” – das waren die russischen Dissidenten, das hat nichts zu tun mit Enten.









