157/10: Foto.Podcast: Schönster Jugendstil Altbau
… Berlins? Fasanenstr. 15, Charlottenburg, ggü. Jüdische Gemeinde
zu Berlin, nebenan Hotel Kempinski, gut bewacht, die Gegend.

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… Berlins? Fasanenstr. 15, Charlottenburg, ggü. Jüdische Gemeinde
zu Berlin, nebenan Hotel Kempinski, gut bewacht, die Gegend.

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Aus einem Leserbrief (nachbearbeitet):
“Hallo, wir waren vor kurzem im Restaurant Xxxxxx Xxxxxxxstr.Xx,1xxxx Berlin, uns ist die Kinnlade runtergefallen! Das ist wirklich die schlechteste Gastronomie, sollten Sie mal testen. Viele Grüße, Herr Leserbrief” (Text nachbearbeitet)
Eventuell ist unsere Antwort für die Leserschaft von Interesse, sodass wir uns zur Veröffentlichung -mit Dank an den Einsender- entschlossen haben:
“Ooops, danke für den Hinweis. Allein ich fürchte, jetzt jeden Tag so einen ”bad tipp” und dann habe ich nichts anderes mehr zu tun, als schlechte Locations zu testen. Die Ikone “des strengsten Gastrokritikers aller Zeiten”, das war eigentlich eher ein Flitz, so eine Art schräger Gedanken, ausgehend davon, dass ich gelegentlich auf qype.com meinen Senf zur Gastronomie, zur guten wie zur schlechten, dazu steuere, herzlich und danke fürs Feedback” (Ende: unsere Antwort)

“Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!” (Walter Ulbricht)
Das Parkcafé in Berlin-Wilmersdorf, direkt am Fehrbelliner Platz gelegen, das wäre kein Laden, wo ich hingehen würde, um mich zu vergnügen. Niemand hat die Absicht, auf einem Parkplatz Vergnügung zu suchen oder in der städtebaulichen Einöde. Immobilienmakler sagen gern folgenden Spruch: “Drei Dinge musst du bei einer Immobilie beachten: “Die Lage, die Lage und die Lage!”
Dieser Laden, das ist eher so eine Art Mehrzweckhalle für alle möglichen Vorhaben, besonders für solche, die einen nützlichen Zweck erfüllen. Dabei muss man sich nicht so wohl fühlen, als sei man zum reinen Vergnügen unterwegs. Wenn ich auch die Architektur und das Interieur ganz gut gelungen finde, so ist doch das Publikum (nicht das Ambiente, oder folgt Ambiente aus Publikum?) eher geschäftlich, distinguiert, unpersönlich und was etliche Männer angeht, mit pomadegeschmiertem Deckhaar, wenn´s auch schon schütter geworden ist. Es dominiert das iPhone und ich bedauere hier (nur hier), selbst eins zu besitzen. Denn es ist zwar einerseits das beste Handy der Welt, derzeit, oder irre ich da? Andererseits lauern in meinem Kopf immer wieder so Schlagworte wie Generation Golf, Generation Pop, Generation DSDS oder jetzt eben Generation iPhone.

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In Berlin-Zehlendorf steppt der Bär direkt über der Hauseingangstür des Wohnhauses, wenn er uns auch etwas schläfrig erscheint oder resigniert. Die Siedlung in der Mörchinger Straße ist schon etwas in die Jahre gekommen. Neuerdings weisen Schilder darauf hin, dass sich die Eigentümergemeinschaft dies und jenes verbietet. Z.B. hier zu parken, wo die bunten Poller blühen. In der Fahr-ruhig und langsam-Wegeszone direkt vor den Häusern. Die Siedlung selbst ist nach unserer Erinnerung eine von Werkswohnungen, recherchiert haben wir das jetzt nicht, denn es ist nur ein Schnappschuss, mit dem Fotohandy, unterwegs, mal eben auf die Schnelle eingefangen. Neu ist diese Art von Selbstbehauptungswillen: In den Siebzigern war man hier Mieter, inzwischen haben sich die Zeiten verändert, und es existiert wohl eine Mischnutzung: Eigentümer und Mieter wohnen hier, die Allermeisten wohl sehr gern.

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“Dann entdeckten findige Kleinverleger die Polizeiarchive, im letzten Jahr schossen „Mugshot Magazines“ wie Pilze aus dem Boden: Binnen Wochen wurden Blättchen voller örtlicher Polizeifotos wie „Busted“ (Hochgenommen), „Cellmates“ (Zellengenossen) und „Gotch-Ya“ (Hab dich!) zum Renner.” (Faz.net, Bitte recht unfreundlich, hier)
In eigener Sache fühlen wir uns angesprochen, wenn wir heute in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung “blättern”. War die Schaffung der Website mugshooting.de sozusagen eine inspirierte hochtrendige Angelegenheit? Billig allerdings: Jetzt machen uns die Amis wieder alles nach. Es ist fast wie nach dem deutsch-französischen Krieg (1870-1871): als wir seinerzeit Naturkautschuk aus unseren deutschen Kolonien importierten und diesen in Streifen schnitten und mit Pfefferminz versetzten, kam kurz danach ein amerikanischer Mann namens Wrighley und behauptete, den Kaugummi erfunden zu haben. So sind sie, die Amis. Es geht ums Prinzip dieser Website (mugshooting.de), die vor einiger Zeit ins Leben gerufen wurde. Vorgestellt werden Fotos aus allen Stadtteilen Berlins, nicht weil sie sozusagen Weltklasseniveau haben. Sondern weil sich mit ihnen kleine Geschichten des Alltags verbinden, oder auch größere Themen. Wurscht.

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So war das: Ich war hochinspiriert und dachte an nichts Böses. Es war sozusagen Kommissar Zufall. Während ich in Berlin-Neukölln zufällig die Straße entlang schlendere, stoße ich auf dieses Schild. Institut für Körperarbeit & Massage. Im Erdgeschoss-Fenster angebracht, also auch für ältere Semester (Generation 40Plus) wie mich gut erreichbar. Prima, denke ich, endlich mal jemand, der auch an mich denkt.