Mrz 21 2010

155/10: Foto.Podcast: Niemand würde seinen Jazzerstling “Fehrbelliner Platz” nennen oder Parkcafé!

thomas
Parkcafé, Fehrbelliner Platz, Wilmersdorf

Parkcafé, Fehrbelliner Platz, Wilmersdorf

Strengster Gastrokritiker aller Zeiten

“Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!” (Walter Ulbricht)

Das Parkcafé in Berlin-Wilmersdorf, direkt am Fehrbelliner Platz gelegen, das wäre kein Laden, wo ich hingehen würde, um mich zu vergnügen. Niemand hat die Absicht, auf einem Parkplatz Vergnügung zu suchen oder in der städtebaulichen Einöde. Immobilienmakler sagen gern folgenden Spruch: “Drei Dinge musst du bei einer Immobilie beachten: “Die Lage, die Lage und die Lage!”

Dieser Laden, das ist eher so eine Art Mehrzweckhalle für alle möglichen Vorhaben, besonders für solche, die einen nützlichen Zweck erfüllen. Dabei muss man sich nicht so wohl fühlen, als sei man zum reinen Vergnügen unterwegs. Wenn ich auch die Architektur und das Interieur ganz gut gelungen finde, so ist doch das Publikum (nicht das Ambiente, oder folgt Ambiente aus Publikum?) eher geschäftlich, distinguiert, unpersönlich und was etliche Männer angeht, mit pomadegeschmiertem Deckhaar, wenn´s auch schon schütter geworden ist. Es dominiert das iPhone und ich bedauere hier (nur hier), selbst eins zu besitzen. Denn es ist zwar einerseits das beste Handy der Welt, derzeit, oder irre ich da? Andererseits lauern in meinem Kopf immer wieder so Schlagworte wie Generation Golf, Generation Pop, Generation DSDS oder jetzt eben Generation iPhone.

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Mrz 21 2010

154/10: Twitter Wochenbericht vom 21.03.2010

thomas

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Mrz 21 2010

153/10: Foto.Podcast: die Corporate identity am Hauseingang ist stimmig und Berlin-”alike”

thomas

In Berlin-Zehlendorf steppt der Bär direkt über der Hauseingangstür des Wohnhauses, wenn er uns auch etwas schläfrig erscheint oder resigniert. Die Siedlung in der Mörchinger Straße ist schon etwas in die Jahre gekommen. Neuerdings weisen Schilder darauf hin, dass sich die Eigentümergemeinschaft dies und jenes verbietet. Z.B. hier zu parken, wo die bunten Poller blühen. In der Fahr-ruhig und langsam-Wegeszone direkt vor den Häusern. Die Siedlung selbst ist nach unserer Erinnerung eine von Werkswohnungen, recherchiert haben wir das jetzt nicht, denn es ist nur ein Schnappschuss, mit dem Fotohandy, unterwegs, mal eben auf die Schnelle eingefangen. Neu ist diese Art von Selbstbehauptungswillen: In den Siebzigern war man hier Mieter, inzwischen haben sich die Zeiten verändert, und es existiert wohl eine Mischnutzung: Eigentümer und Mieter wohnen hier, die Allermeisten wohl sehr gern.
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