Sebastian Grabosch, Jahrgang 1979, ist in jungen Jahren schon viel rumgekommen, hat aber aktuell seit 2008 ein kleines, nettes Restaurant an der Hildegardstr. in Berlin-Wilmersdorf, direkt an der Straßenecke Schrammstr., wohnt um die Ecke und kann den Laden praktisch zu Fuß erreichen. Das ist nicht schlecht. Kann das Auto stehen bleiben. Früher war in dem Laden mal im Keller eine richtige Kegelbahn, die ist längst eingestampft.
Sag wo die Soldaten sind, wo sind sie geblieben? Über Gräbern weht der Wind. Sag mir, wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben? Blumen wehen im Sonnenwind!
Die Ratsstuben JFK in Berlin-Schöneberg haben drei große Initialen im Namen. Die vom “godfather of all american presidents ever”: John F. Kennedy. Ihm zu Ehren tragen die alten, würdigen Ratsstuben ihren Namen. Und das Interieur des vorderen Gastraums ist denn auch “kennedy-stylish” aufgebretzelt. Überall an den Wänden hängen alte, tradionslüsterne Flicken aus jener Zeit, als Mr. President die Schöneberger Berliner vor dem Rathaus mit den Worten “Isch bin eihnn Bärliner” begrüßte. Dabei hatte sich Kennedy eigentlich nicht mit Ruhm bekleckert, als die Sowjets und die DDR-Deutschen eine Mauer errichteten. Der Besuch, das war sowas wie ein Trostpflaster. Mit Ruhm hat sich indes eine andere Person der deutschen Zeitgeschichte bekleckert:
Sterben ist grausam für den Ahnungslosen – Nosferatu (1979), Werner Herzog (via Youtube)
Als Nosferatu das letzte Mal über Berlin hinweg flog, war er mächtig sauer. Es war an einem Dienstag: Ruhetag im Corso Italia! Geschickt eingefädelt… “Ich schrecke nicht davor zurück, selbst das Unwahrscheinlichste zu denken” (Isabelle Adjani in Nosferatu und lange bevor Zehlendorf vom Corso Italia zur vampirfreien Zone gemacht wurde) – Ehre, wem Ehre gebührt!
…wird gerade Knoblauch en gros geschnitten – in Zehlendorf essen die Menschen gerne Knoblauch und die Wenigsten denken dabei an Morgen. Richtig so: Knoblauch wurde inzwischen gesellschaftsfähig! Im Übrigen ist Zehlendorf praktisch vampirfrei! Seit es das Corso Italia in Berlin-Zehlendorf gibt. Das ist ein Ort an einer ganzen Scharfestraße. Danke, Corso Italia!
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Zu Gast in Berlin Zehlendorf: Mini Maus aus Entenhausen, Landkreis
Minicooperhausen Pkw Kennzeichen MI….dann Strich und – NI – klasse!
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Aus der regionalen Eigenküche,
mit transkontinentalem Zukauf hergestellt: thailändischer
Rinderfiletsalat. Extralecker, wer solche Gerichte mag.
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To whom it may concern: Direkt am U-Bahnhof Krumme Lanke! Zehlendorf und das
Wildschwein, eine bewährte Allianz seit langem!
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Ich habe eigentlich gar keine Zeit für sowas, aber als ich dran vorbeilaufe, zucke ich zusammen. Ich schaue genauer hin und mein stressiges Befinden taucht einen Moment in ein Bad aus Wohlbefinden ein. Eine gefühlte Badewanne davon. Mitten auf der Straße! Ich laufe zu Arbeitszwecken in der Nähe vom Flughafen Tempelhof in einer Seitenstraße nach erfolgreicher Parkplatzsuche durch die Burgherrenstr.. Diese Straße muss man nicht kennen, allerdings kennt wohl jeder die Dudenstr., von der sie abgeht. Typische Frage da: “Ach, halt doch den Mund, was weißt Duden?” (Heinz Erhardt).
Hungerharke – Anderes Berliner Wort für das Luftbrückendenkmal, Platz der Luftbrücke, Flughafen Tempelhof
Ich bin unter Zeitdruck aus dem Auto ausgestiegen, aber nun schaue ich instinktiv zurück. Habe ich mich vielleicht so hingestellt, dass ein Knöllchen wahrscheinlich ist? Sollte ich eins riskieren, wähne ich mich sofort unter fähiger Beratung. Den Fall müsste natürlich aus Gründen der Corporate Identity der Berliner Rechtsanwalt und erfolgreiche Ladendesigner (siehe Foto) Goetz Grunert für mich übernehmen. Seine Internetadresse hier.