298/14: FotoPodcast: Pecunia non olet! Geld stinkt nicht!

Bloggwart

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Jürgen R. aus Neukölln hat Geld gesammelt, genauer Kleingeld.

Wir sind bei der Commerzbank in der Breiten Str. in Berlin-Schmargendorf. Ich kann dämlich witzeln, ich sage: Bist du Klofrau? Doch das ist gar nicht wahr. Jürgen sammelt das Kleingeld, das er nicht ausgibt. Weil er auch kein großes Geld besitzt, achtet er mehr aufs Kleingeld. Auf sein Kleingeld. Es ist wieder eine ansehnliche Plastiktüte davon zusammen gekommen. Ich kenne Jürgen schon viele, viele Jahre. Kommissar Zufall ist es, der ihn mir nach geschätzten fünfundzwanzig Jahren wieder in mein Leben spült. Ich könnte viel über ihn sagen. Aber das ist nicht der Fokus dieses Beitrags.

Hier geht es um den technischen Vorgang des Geldzählens mit einer Geldzählmaschine, einem Geldautomat. Jürgen wird von Stefan geholfen. Jürgen zahlt das Geld ein. Er packt es in den Metallschacht, dort schüttet er es hinein. Der Zählvorgang dauert ziemlich lange. Am Ende wirft der Geldautomat noch ein paar Münzen raus, die Jürgen wieder einsammelt. Und rechnet ab. Der Geldautomat zählt und wiegt und errechnet den Betrag. Solche Automaten gibt es nicht so viele, sagt Jürgen. Stefan lässt sich das Geld auf seinem Konto gut schreiben und zahlt Jürgen den Betrag wieder aus: in Scheinen.

Eine kleine, sehr hilfreiche Geste. Dafür schätze ich ihn. Den Stefan. Meine Hochachtung dafür. Respekt. Fettes Kleingeld. Fetten Respekt. Jürgen geht von dem Geld tanken, 38,58 € sind es.


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