193/10: Zehlendorf: An Clayallee/Ecke Argentinische Allee formiert sich Widerstand! Genius Loci Lokus!

Baugelände "Truman Plaza" Zehlendorf
Die Gewerbe-/ Dienstleistungskonzentration in diesem starken Maße bedeutet, wie es die Erfahrungen mit der Zehlendorfer Welle deutlich zeigen, noch mehr Individual- und Lieferverkehr, noch mehr Chaos und noch mehr gefährliche Situationen insbesondere auch mit Fußgängern. Das Konzept Truman Plaza ist insbesondere auf den Kofferraumkunden ausgelegt. Die Andienung des Gewerbes und des Individualverkehrs erfolgt von der Clayallee. Es wird hier zu gefährlichen Situationen kommen, da sowohl der Schwerlastverkehr aus Süden, als auch der PKW- Verkehr auf dem Weg in die Stadt zur Truman Plaza am Hüttenweg abbiegen werden. Ein Konflikt mit der Sicherheit der Schüler der Grundschule im Hüttenweg ist absehbar. Zu diesem Verkehr durch die Truman Plaza kommt dann noch der vom ehemaligen Headquarter dazu. (Stellungnahme von Architekt Martin Seelke zur anstehenden Entwurfsplanung der Bebauung “Truman Plaza”)
Zur Geschichte und zum Hintergrund des Streits um die Bebauung der Truman Plaza hat der Architekt Martin Sellke eine anschauliche und faktenreiche Zusammenfassung geschrieben, die du hier am Ende herunterladen kannst!
Irgendwie strahlt die ganze Gegend so etwas Erhabenes aus, einen Hauch von Mondäne. Das hängt mit dem respektvollen Umgang der Stadtgestalter mit ihr zusammen. Doch das verliert sich gerade in den letzten fünf, sechs Jahren doch sehr. Die “amerikanischen Heuschrecken”, so sagen einige Anwohner, verwandeln was sie “Parkviertel Dahlem” nennen, hoho, in eine zunehmend verdichtete Gebäudeschlucht mit Altbestand und Zwischendrinreingebau. Gut, so richtig hässlich sehen die kleinen Lückenfüller nicht aus, aber sie verdichten doch das vormals großzügige Gelände zunehmend. Die Luft zum Atmen wird dünner, auch weil das Verkehrsaufkommen stark ansteigt, immer mehr Autos.



