Das waren noch Zeiten: als das Schering-Gebäude an der Berlin-Weddinger Müllerstr. gebaut wurde, hatten wir noch “die wilden Siebziger”-Jahre. Das ist schon etwas länger her. Inzwischen wurde Schering geschluckt und ein multinationaler, weißer Riese, ein Pharma-Gigant, lässt jetzt hier weiße Pülverchen zusammenrühren. Und auch andersfarbige.
Als bekennender Thaiküche-Fan verschlägt es uns gelegentlich in dieses Zehlendorfer Restaurant, dessen Speisen im Grunde gut schmecken. Wenn auch hinterher regelmäßig “Durst wie Hölle” die Folge ist. Woran das liegt? Auch jetzt war es wieder so. Ich habe über das Restaurant eine Kritik geschrieben auf qype. Der Link ist angehängt. Ach, wären doch die Durstverstärker im Essen nicht drin, dann könnte man häufiger….doch das ist eine andere Geschichte und so genau weiß ich es ja auch gar nicht. Ich habe den Koch jedenfalls nicht den Deckel heben lassen, um mit weißem Testhandschuh…..tschubidua!
Merke dir: Eine Leuchtreklamenanlage wie diese, die also sichtlich schon ein paar Jahre in dieselben gekommen ist, das ist kaum noch ein funktionierender Zeitzeuge für das, was sich unmittelbar darunter befindet. Drum prüfe stets und sei orientiert, ob du das findest, was du suchst! Oft wird die Reklame aus Kostengründen von neuen Ladenmietern nicht abgebaut, die die Bedeutung des Glasungeheuers unwichtiger finden als ihre Vorgänger! Allerdings trifft diese Stadtscout-Regel auf den vorliegenden Fall nicht zu. Wenn auch der Errichter dieser etwas heller als erdbraunen Glasmenagerie schon längst von dannen gezogen zu sein scheint, so ist doch darunter noch das Backwarengeschäft: Der Inhaber hat gewechselt und von Bären keine Spur!
Nun gut, so richtig frisch sieht der Laden nicht mehr aus. Von außen. Das Braun der Leuchtreklame ist irgendwie ein bisschen out inzwischen, so würde man es heute wohl nicht mehr machen! Bären, steht das für Berlin, mit Krone obendrauf, schon mal nen gekrönten Bär gesehen? Meist schlägt man ihnen doch die Rübe ab oder lässt sie tanzen, jedenfalls im Balkan und auf Wanderzirkussen.
Mut zur Lücke ist was anderes als Mut zur Lückenschließung. Die Backwaren Bären -Konditorei und Süßigkeiten- haben wir durch Recherche (Stand: heute) nicht im Internet gefunden. Diese Lücke schließen wir jetzt. Das ist ein Vorteil von digitaler Fotostadtplan-Berichterstattung! Nach und nach schließen sich die Poren, noch rechtzeitig bevor der Saft austritt.
Am Abend! Früher wurde hier Spargel gestochen! Nun aber nicht mehr! Die Haftanstalt bemüht sich um Normalität zur Umgebung! Denn die Bedenken von Eltern von Kindern, die nebenan reiten, sollen zerstreut werden. Es ist bislang nichts passiert, sagen einige. Noch nichts!
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Es hat wohl nicht geklappt mit der Vermarktung der Baubrache, einem zugesicherten Kleinod in Berlin-Pankow. Das Schild weist keine angenehmen, künftigen Kleinode oder Grossmannsträume aus. Immobiliär scheint hier alles zu schwer. Haha, so ist’s eben: da stand vielleicht ein Jugendstil, dem wurde es bald viel zu viel. Kein Zweifel: auch Jugendstil kommt irgendwann schon in die Jahre! Es ist nur ein Stil und Stile verbleichen irgendwann in den Zeiten und dann wird renaturiert! Hier nennt der Flächennutzungsplan von Berlin-Pankow noch Baulandreserven!
Der Krieg, der Krieg, der hat die Bauindustrie lieb. Noch immer bearbeiten Menschen beflissentlich die Kriegsfolgenbeseitigung. Niemand hier sieht Verdun, zu weit weg, vermutlich gleich hinter Masuren!
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Sterben ist grausam für den Ahnungslosen – Nosferatu (1979), Werner Herzog (via Youtube)
Als Nosferatu das letzte Mal über Berlin hinweg flog, war er mächtig sauer. Es war an einem Dienstag: Ruhetag im Corso Italia! Geschickt eingefädelt… “Ich schrecke nicht davor zurück, selbst das Unwahrscheinlichste zu denken” (Isabelle Adjani in Nosferatu und lange bevor Zehlendorf vom Corso Italia zur vampirfreien Zone gemacht wurde) – Ehre, wem Ehre gebührt!
…wird gerade Knoblauch en gros geschnitten – in Zehlendorf essen die Menschen gerne Knoblauch und die Wenigsten denken dabei an Morgen. Richtig so: Knoblauch wurde inzwischen gesellschaftsfähig! Im Übrigen ist Zehlendorf praktisch vampirfrei! Seit es das Corso Italia in Berlin-Zehlendorf gibt. Das ist ein Ort an einer ganzen Scharfestraße. Danke, Corso Italia!
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Zu Gast in Berlin Zehlendorf: Mini Maus aus Entenhausen, Landkreis
Minicooperhausen Pkw Kennzeichen MI….dann Strich und – NI – klasse!
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