Aug 10 2011

220/11: FotoPodcast: Heimkehr, Rückkehr und Bestattung! Der Kreislauf des Lebens!

thomas

Berlin-Kreuzberg: Bestattungen, Heimkehr und vieles mehr.....
Berlin-Kreuzberg: Bestattungen, Heimkehr und vieles mehr…..

Gesehen: Berlin-Kreuzberg, Yorckstr. – und auf Wunsch: Hausbesuch!

 


Aug 10 2011

219/11: FotoPodcast: Riehmers Hofgarten in Berlin-Kreuzberg

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Riehmers Hofgarten, Berlin-Kreuzberg (Straßenfassade)

Riehmers Hofgarten, Berlin-Kreuzberg (Straßenfassade)

Es gibt Orte bzw. Plätze in Berlin, über die musst du nichts mehr schreiben, sie sind bereits beschrieben. Oder ihr Ruf ist ihnen vorausgeeilt. Riehmers Hofgarten ist so ein Platz.

(weitere Fotos auf Seite 2 des Beitrags)

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Okt 18 2010

179/10: FotoPodcast: Reederei Riedel am Planufer, Kreuzberg

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Irgendwie metallisch!
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Jun 1 2010

168/10: Foto Podcast – der Tisch des Grauens und der König von Kreuzberg

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Dieser Tisch heißt so -Tisch des Grauens- und befindet sich im Yorckschlösschen in Berlin-Kreuzberg. Er ist, wie ein Pilz wächst, seit Jahren gewuchert und jeden Tag in teils veränderlicher Zusammensetzung besetzt. Sagt Olaf Dähmlow, Chef des Ladens.

Mit dabei: Jürgen Graage – aufgewachsen auf der Reeperbahn und Berliner Gastro-Urgestein und der Mann, von dem Olaf Dähmlow sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat.

Jürgen sieht aus wie 66, wurde aber in Wahrheit gestern 65! Sagte ebenfalls Olaf Dähmlow.
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Seit dem sich die frühere Kultgruppe Black Sabbath aufgelöst hat, wacht im Yorckschlösschen -a little shop of horrors- nun….

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Mai 19 2010

165/10: APO, Sex & Rock’n Roll, ein Kakadu, eine Eule im Restaurant Spreestern in Kreuzberg

thomas
Kakadu im Spreestern

Kakadu im Spreestern

Haschisch, Koks und Meskalin für ein freies Westberlin (Altberliner Redewendung, ca. 1968) – oder: Früher war alles viel besser…

Die Ursprungsidee, etwas über das Restaurant Spreestern in der Köpenicker Str. zu schreiben, titelte der Autor des hiesigen Beitrags sinngemäß in etwa:

Achtung! Der Besitzer vom Restaurant Spreestern in Kreuzberg hat einen Vogel, einen riesengroßen….

Zu uncharmant, zu süffisant, irgendwie dämlich und kein gutes Wording für etwas, von dem man nun am Folgemorgen des Vorabends sagen möchte: “Nö, da hab ich mich sauwohl gefühlt.” Außerdem: Ich hab mich mit dem Vogel sehr persönlich unterhalten und es wäre alles andere als integer, nun im Nachhinein hinterrücks über diesen ein bisschen verquatschten, netten Vogel zu schwadronieren. Auch mit dem Besitzer des Spreestern konnte ich ausführlich sprechen, damit hier keine sprachlichen Unschärfen entstehen! Nein: Es gab übrigens Spargel zu essen, ist klar, ist ja Spargelzeit. Die Berliner spinnen richtiggehend: manche nennen den Fernsehturm sogar “Telespargel”. Vorspeisen vom Spargel, und dann -Berlin, Berlin- Königsberger Klopse, kleine Abänderung: nicht mit Püree, igitt, sondern mit richtigen Salzkartoffeln. Am besten sind immer die Kapern. Ich liebe Kapern. Klassische Küche, manchmal darf’s klassische Küche sein, selten genug, aber dann.

Apropos Kakadu: Der 18.05.2010 abends hatte es mit Vögeln, der Kakadu, eine Lesung “im Zeichen der Eule” und von richtigen Orgien wurde auch berichtet. Einer skandierte zum letzteren: Mehr davon. Eule mit Weile! Unter den Gästen vereinzelt auch “Paradiesvögel”. Wer skandierte, wer ein solcher, wird hier nicht verraten – Redaktionsgeheimnis!

Das Restaurant Spreestern, und so fing alles an, das jetzt dieser Geschichte vorausging, ist ein traditioneller Ort der Berliner Zeitgeschichte. Irgendeinen Sonntag vor irgendwelchen Wochen begab sich der Schriftsteller, Blogger und Weltbürger Wilhelm Ruprecht Frieling zum “ganz ausgezeichneten Frühstücksbrunch” für “kleines Geld” (Eigenzitate Frieling) in das Restaurant Spreestern. Ja, das war ein Tipp von irgendjemandem, um es gleich ganz konkret zu sagen.

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Apr 26 2010

163/10: Kreuzberg: Viktoriapark

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Baum im Viktoriapark, Kreuzberg

Baum im Viktoriapark, Kreuzberg

Im sogenannten Volksmund wird der Viktoriapark schlicht und unergreifend nur Kreuzberg genannt. Früher nannte sich diese Erhebung, die kein süddeutscher Bundesbürger ernstlich Berg nennen würde, Tempelhofer Berg oder auch Runder Weinberg. Bereits seit dem 15. Jahrhundert lässt sich nachverfolgen, dass an diesem “Berg” auch Wein angebaut wurde. Der jetzt angebaute Wein namens Kreuz-Neroberger (Infos hier) wird nun in kleinen Mengen abgegeben, und im Übrigen vom Berliner Senat gern zu offiziellen Anlässen beispielhaft entkorkt. Ja, Berlin ist arm an richtigen Weinanbaugebieten, aber sexy.

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Feb 17 2010

147/10: Beim Zahnarzt wohlfühlen? Unmöglich? Doch, es geht: im Wartezimmer des Tages!

thomas
Das Wartezimmer des Tages! In Berlin-Kreuzberg

Das Wartezimmer des Tages! In Berlin-Kreuzberg

“In Berlin-Kreuzberg, wo künstlerisches Schaffen und kulturelle Vielfalt das Stadtbild prägen, finden Sie unsere moderne Zahnarztpraxis. Sie wurde 1992 von Dr. Steinecker gegründet. In exclusivem Ambiente bieten wir Ihnen ein innovatives Praxiskonzept. Für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten legen wir Wert auf fortschrittliche Behandlungsmethoden und fundierte medizinische Beratung. Dafür wird unser gesamtes Praxisteam regelmäßig geschult. Unsere Ausstattung halten wir auf höchstem Niveau. Wir verstehen Ihre Wünsche selbst dann, wenn Sie englisch, französisch oder türkisch sprechen.” (Quelle: Homepage Praxis Dr. Steinecker – Die Praxis im Herzen Berlins.)

In Berlin-Kreuzberg in der Falckensteinstr. gibt es ein zahnärztliches Wartezimmer, das ist schöner als viele andere. Nein, es ist das schönste Wartezimmer weit und breit. Der Mann, der dieses Wartezimmer betreibt, muss ein ausgesprochener Ästhet sein. Und wahrscheinlich folgt er einer insgeheimen Maxime, wonach ein Kunde auch ein König sei. Dass dies so ist, ist leider nicht insgesamt üblich im deutschen Ärztewesen.

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Jan 26 2010

Berlin-Xberg: ‘Gludernde Lot’ quillt aus der Dachrinne und der Verwaltungsbeirat forciert einen Ritt…

thomas
Schockgefrierung am Dachauslauf (Momentaufnahme)

Schockgefrierung am Dachauslauf (Momentaufnahme)

Der Kandidat wollte die große Schwester CDU loben. Ob er sich deswegen im Satz verfing? „Die CDU ist hervorragend aufgestellt“, sagte Edmund Stoiber. Da reiche nur noch ein Funke und die „gludernde Lot…“ – er stutzt, verbessert sich: „die lodernde Flut…“ – nein, die Glut will Stoiber heute einfach nicht über die Lippen!” –  Tagesspiegel vom 16.02.02

Zuallererst gibt es ein berufliches Verdikt: sage die Wahrheit. Okay, ich habe an diesem Foto herum geschraubt und auch an dem weiteren, aber nur farblich. Der Filter, den ich benutzte, färbt alles ‘gludernd’ (Quelle: Edmund Stoiber) ein, also rötlich und etwas ausgeleuchteter als in Wahrheit. Alles andere aber ist unverändert und daher korrekt abgebildet. Unser Interesse gilt in diesem Foto dem etwa mittig im Foto angeordneten Ablaufrohr von der oberen Flachdachfläche. Von dort soll sich jeglicher Schwall ergießen auf die darunter befindliche Schrägdachfläche, damit das Dach abwässern kann. Wie man deutlich sehen kann, war der Gedanke nicht grundsätzlich falsch und die Versuchsanordnung unseres Experimentierbaukastens schien seinerzeit noch zu funktionieren. Bis es dann richtig kalt wurde.

In den letzten paar Wochen gab es irgendwann einen Zeitpunkt, an dem uns unsere gesamte Zeitrechnung einfach einfror. Es hatte Minusse gehagelt, Temperaturen unterhalb von minus zehn Grad Celsius, oder oberhalb? Kommt drauf an, aus welcher Lage man aufs Thermometer guckt. Ob im gefühlten Kopfstand oder normal Null. Da begann die kalte Brühe zu erstarren und gefror zu wasserklarem Eis, herabhängend als Tüte vom Rohr. Genau dieser Moment ist allerdings längst vorbei und fotografisch wurde die Situation, ganz passend, hier nachgebildet und virtuell eingefroren. Ein lediglich vorläufiger Moment erstarrte zur Eissäule.

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Nov 9 2009

An der Falckensteinstr./Ecke Görlitzer Str. treibt sich ein moderner Stalker herum: Modern Stalking

thomas
Berolinisch für Fortgeschrittene - Der Knacki

Berolinisch für Fortgeschrittene - Der Knacki

Modern Stalking (Foto: Horst Bendig)

Modern Stalking (Foto: Horst Bendig)

Zitat des Tages
“Was wir in dieser Welt im Auge behalten müssen, sind die Ungeliebten- dort nimmt alles Unglück seinen Anfang.” Jim Carrey, Berliner Zeitung vom 08.11.09 - hier

Berolinismus:  ’Plötze = Justizvollzugsanstalt Plötzensee’ – zu den Haftbedingungen Infos hier (barrierefrei programmiert!)

Die Information kam direkt aus dem Kiez Falckensteinstr., Ecke Görlitzer Str. in Berlin-Kreuzberg. Dort triebe sich in unmittelbarer Nähe der Straßenecke ein Stalker nur noch gelegentlich rum. Das kann sein, verifizierte die Redaktion umgehend die zusammengelaufenen Informationen. Der Stalker, von dem es heißt, er wohne dort eigentlich gar nicht mehr, sondern halte sich nur noch sporadisch und zu Schikanezwecken dort auf, hat entsprechenden Gerüchten zufolge anderweitig Quartier genommen. Er ganz weit weg von Kreuzberg, auch wenn es vom Gefühl her ‘sein Kiez’ ist. Sein Auftrag lautet anders.

Dass nun an diesem unverputzten Giebel in großen lilafarbenen Lettern MODERN STALKING steht, wurde dabei als unfreiwillige Humoreske interpretiert. Und es weckte Neugier. Was verbirgt sich hinter diesem Schriftzug? Ein Selbstbekenntnis? Das kann allerdings nicht sein. Denn Menschen, die andere Menschen stalken, sind Täter und empfinden oft als Opfer, wobei sie den Täter verwechseln. Sie halten anstatt ihr psychologisches krank sein den Gestalkten für den Täter, der sie dazu zwingt, nicht von ihm lassen zu können. Wer von diesem ‘krankhaften Trieb’ lassen will, muss sich -so sagen es Erfahrene- eingehend psychologisch beraten lassen. Auf der Website gesichtspunkte.de tauchten in der letzten Zeit immer wieder Berichte über Stalking auf. Das gibt den Anlass für diesen Beitrag.

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Sep 28 2009

In Kreuzberg schlagen die Bäume aus – das Grünflächenamt ist gefordert.

thomas
Strassenbäume schlagen aus - Kreuzberg (Foto: Sven Steffens)

Strassenbäume schlagen aus - Kreuzberg (Foto: Sven Steffens)

In der Kreuzberger Falckensteinstr., Hausnummer x-beliebig, schlägt jetzt das Imperium zurück. Der Fotograf dieses Bildes hat vermutlich versehentlich den Weichzeichner eingeschaltet, denn das Foto sieht eher verträumt aus als bedrohlich. Wenn Bäume ausschlagen, dann tun sie damit das Gegenteil dessen, was Menschen sich für Grausamkeiten ausdenken. In einem Volkslied heißt es:

Ich gehe einen Mai zu hauen, hin durch das grüne Gras.”(Quelle: altes Volkslied)

Damit ist gemeint, dass ein Maibaum gehauen werden soll, nicht geschlagen, sondern gefällt. Mord. Man ermordet einen Baum, um seine Leiche (den Stamm) sodann festlich zu schmücken. Solche Logik können nur Menschen an den Tag legen. Für alle anderen ist jetzt klar, dass die Bäume an der Kreuzberger Falckensteinstr. sich jetzt wehren, nach all den Jahren ihres Leidens in der beidseitig hochgezogenen Straßenschlucht.

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