172/10: FotoPodcast: Gewusst wo: Wildschweinbürsten in Zehlendorf
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To whom it may concern: Direkt am U-Bahnhof Krumme Lanke! Zehlendorf und das
Wildschwein, eine bewährte Allianz seit langem!

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To whom it may concern: Direkt am U-Bahnhof Krumme Lanke! Zehlendorf und das
Wildschwein, eine bewährte Allianz seit langem!

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…ist ohne Zweifel die Hölle los! Nicht hingehen, aber nur deswegen.
Eis ist gut da! Wer es liebt…

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In Berlin-Zehlendorf gibt es einige Seen, die sich als gedachte Perlenschnur durch den Grunewald, die Lunge Berlins, ziehen. Dazu gehört die Krumme Lanke, die sich als drittsüdlichster See an der Grunewaldseenkette entlang zieht. Der See ist bis zu 6,60 m tief und hat eine ungefähre Wasserfläche von 154.000 m². Die Ufer des Sees sind fußläufig bestens zu bewandern. Im Sommer gibt es eine sich teils verändernde Anzahl von Badestellen, genannt Strand. Während ganz vorn an der Fischerhüttenstr. die Badewiese herumlungert, auf der sich gern Nackedeis ihr Gemächt streifenlos bräunen, ziehen sich an der Südseite des Sees noch mindestens drei bis vier weitere benennbare Bade-Buchten entlang, die je nach Belieben von Überzeugten angesteuert werden können. mugshooting.de hat eine investigative Badebucht-Recherche an der speziellen Badeinbuchtung unternommen, die die Zehlendorfer “Affenschaukel” nennen. Denn der dort mittig angelegte Baum hat ein langes Seil dran, und niemand weiß, wer es einst aufgeknüpft hat. Richtig: Wären die Leute hier überwiegend ‘nackert’, könnte sie anstatt Affenschaukel Schweinebucht heissen, aber das ist eine andere Geschichte.
Die Belegung speziell der “gedachten Badebucht Affenschaukel” hat sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren stark verändert. Während noch 1980-1985 hier die Zehlendorfer ‘Freaks’ saisonal fast wohnten, also verlässlich dort anzutreffen waren, ist das Kleinod heute eher ein Treffpunkt von badenden Familien unterschiedlicher Nationalitäten und jugendlich Heranwachsender, etwa Anfang Zwanzig, die ihre blassen Körper mal ins Licht halten möchten. Früher war alles ganz anders: Der Anfang der 80-er dort anreisende ‘Badewillige’ war erst in zweiter Linie am regelmäßigen Bad im feuchten Nass der Krumme Lanke interessiert. Man lief mit Jesuslatschen, Jeans und über der Hose getragenen, wallenden Gewändern Richtung Affenschaukel. Man konnte die Affenschaukel auch hören, denn immer waren welche zugange, die irgendwelche Percussionsinstrumente, wie Bongos, Congas und dergleichen mitbrachten. Es war percussiv zu hören, in welche Richtung man fußläufig zu laufen hatte. Viele brachten auch Gitarren mit, darunter schlechte mit Nylonsaiten, die fest für den Außengebrauch bei Wind und Wetter vorgesehen waren. Einige wenige brachten richtige, gute Westerngitarren mit.