Nov
11
2010
thomas
Es hat wohl nicht geklappt mit der Vermarktung der Baubrache, einem zugesicherten Kleinod in Berlin-Pankow. Das Schild weist keine angenehmen, künftigen Kleinode oder Grossmannsträume aus. Immobiliär scheint hier alles zu schwer. Haha, so ist’s eben: da stand vielleicht ein Jugendstil, dem wurde es bald viel zu viel. Kein Zweifel: auch Jugendstil kommt irgendwann schon in die Jahre! Es ist nur ein Stil und Stile verbleichen irgendwann in den Zeiten und dann wird renaturiert! Hier nennt der Flächennutzungsplan von Berlin-Pankow noch Baulandreserven!
Der Krieg, der Krieg, der hat die Bauindustrie lieb. Noch immer bearbeiten Menschen beflissentlich die Kriegsfolgenbeseitigung. Niemand hier sieht Verdun, zu weit weg, vermutlich gleich hinter Masuren!

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Mai
8
2010
thomas
Buddha ist schon fast zugewachsen in Berlin Pankow. Die Wende ist
schon 20 Jahre alt.

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Jan
21
2010
thomas

Efeubewuchs genau zwischen zwei Häusern in Pankow
Man muss Efeu mögen, wenn man ihn an einer Fassade hochranken lassen will. Das tun nicht wenige Berliner, das Gewächs ist weit verbreitet. Sein schneller, selbstbewusster Wuchs ist sprichwörtlich bekannt. Die Jahre gehen dahin, der Efeu wächst und wächst. Und irgendwann einmal schaut man wieder bewusster drauf. Wenn jetzt nichts passiert, wachsen bald die Wohnungsfenster zu. Man kann sich dort als Vogel einnisten, und eine Vielzahl von interessanten Spinnen und Insekten findet es da dufte. Alles kein Problem. Bis die Sache so weit austreibt, dass es ätzend wird damit. Zuviel des Guten.
Genau zwischen zwei Grundstücksnachbarn in der Gaillardstr. in Berlin-Pankow steht so ein Gedöns in voller Blüte an der Fassade. Im September 09 ist entschieden worden. Erst wurde noch ein bisschen geplänkelt, ergebnisoffen diskutiert. Dann fiel die Entscheidung: wir rufen unseren Fassadenfriseur. Der Efeu muss weg. Ganz weg. Vollkommener Wegschnitt einschl. Wurzelentfernung. Von wo die Wurzeln kommen, dem gehören die Wartungs- und Pflegerechte, bzw. die Verpflichtung, das Ding ggf. komplett zu entfernen. Soweit kein Problem. Wenn Blätter und Äste überhängen, sich sogar auf die Nachbarfassade emporgewachsen haben, steht man auch dem betroffenen Nachbarn gegenüber in der Verantwortung. Unwahrscheinlich ist, dass dieser aus einem solchen Bewuchs eine sogenannte Laubrente herleiten kann. Über dieses Unikum Laubrente wurde u.a. hier berichtet.
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Apr
27
2009
Elke Pohl
Von Elke Pohl und mit ergänzenden Anmerkungen von Thomas Gotthal
Das Wahllokal für bestimmte Wahlberechtigte eines beliebigen Wahlkreises im Norden Berlins am 26.04.09 befindet sich in einem Zeugnis der Baukunst der Neorenaissance. Inhaltlich geht es um die Schlacht der Kesselflicker ‘Pro-Reli-Ethik’, und die Berliner werden schließlich finden, dass eine Abstimmung auch mit den Füßen erfolgen kann. Etliche suchen wohl das schöne Wetter und ‘dit Jrüne’, anstatt artig zu wählen. Einige Schüler des Carl-von-Ossietzky Gymnasiums in der Görschstr. 42/44 in Berlin Pankow finden, dass die Wahltüchtigen belohnt werden müssen. Und so rufen sie schon am Eingang der Schule mit einem Plakat zur Wahl auf, Wahl zum Mahl. Drinnen muss man stehen bleiben, dann verkündet sich ein konkreterer Aufruf: ‘Wählt Kuchen’. Die Schüler möchten ihr Recht behaupten: mit selbstbereiteten Speisen und selbstgebackenen Kuchen können sie nun -auf einer emotional ansprechenden, persönlichen Ebene- in Kontakt mit Wählern, Wahlfreiwilligen, treten. Für den Kauf der Torten- und Küchenstücke ist ein Obolus zu entrichten, der betragsmäßig unter dem einer gewöhnlichen Konditorei angesiedelt ist. Sie selbst dürfen über die heute zum Ankreuzen gestellte Hypothese -Ja oder Nein- nicht entscheiden. Aber das finden sie nicht gut, es geht schließlich um ihre Bildung. Und sie haben diskutiert. Nicht nur im Vorfeld in der Schule sondern auch heute mit den Wählern, die sich erst einmal für Kuchen entschieden haben. Mit Speck fängt man Mäuse? oder Mit Kuchen fängt man Wähler?. Egal, Mäuse haben sie tatsächlich einstecken können, mehr als 150.00€ kamen durch den Verkauf zusammen. Das Geld brauchen sie für ihre Klassenfahrt.
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