201/11: FotoPodcast: Da wird die Behauptung aufgestellt, in ganz Berlin seien Wohnungen zu mieten!
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Unten drin Kamps. Der Herr aller Brötchen reorganisiert derzeit den Berliner Standort. Es sind Firmen-Ausgründungen am Werden, Mietverträge sollen in ganz Berlin auf neue Mieter umgeschrieben werden. Gemach, gemach. Drüber das weitere Lippenbekenntnis eines Investors: Wohnungen in ganz Berlin zu mieten! Gesehen an der Dominicusstr., Ecke Hauptstr. in Berlin-Schöneberg, nicht gerade eine 1A-Lage, um dort zu wohnen.
195/10: FotoPodcast: Das Brandkommissariat der Berliner Polizei sitzt in der Keithstr. in Schöneberg
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Man weiß ja nie so genau: dass das Referat 1 des Landeskriminalamts die Abteilung für Delikte am Menschen ist, wird so daher gesagt. Besser wäre es wohl, es bennent sich mal um: Referat gegen Delikte an Menschen. Damit es nicht als Fürsprecher mißverstanden wird. Gäbe dies nicht auch frischen Wind in der Ermittlungsarbeit? Ein Aphorismus namens Dienststelle….
Man weiß es nie so genau: Ist das nun ein Kunde oder “Klientel”? Wir sind unterwegs im historischen Berliner Westen, genauer in Beautymountain, zu deutsch Schöneberg. In der Keithstr. (die vom Wittenbergplatz abgeht und nach hinten hin verläuft) befindet sich das Landeskriminalamt Berlin, Abteilung “Harte Hunde”. Hier wird ermittelt in Mordsachen. Außerdem ist das “Brandkommissariat” dort ansässig. Es brennt viel in diesen Tagen in Berlin, und so hat die Polizei vielerlei zu tun. Eine ganz heiße Sache.
177/2010: Schöneberg: Die Ratsstuben JFK tauchen in die Vergangenheit ab…
Sag wo die Soldaten sind, wo sind sie geblieben? Über Gräbern weht der Wind. Sag mir, wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben? Blumen wehen im Sonnenwind!
Die Ratsstuben JFK in Berlin-Schöneberg haben drei große Initialen im Namen. Die vom “godfather of all american presidents ever”: John F. Kennedy. Ihm zu Ehren tragen die alten, würdigen Ratsstuben ihren Namen. Und das Interieur des vorderen Gastraums ist denn auch “kennedy-stylish” aufgebretzelt. Überall an den Wänden hängen alte, tradionslüsterne Flicken aus jener Zeit, als Mr. President die Schöneberger Berliner vor dem Rathaus mit den Worten “Isch bin eihnn Bärliner” begrüßte. Dabei hatte sich Kennedy eigentlich nicht mit Ruhm bekleckert, als die Sowjets und die DDR-Deutschen eine Mauer errichteten. Der Besuch, das war sowas wie ein Trostpflaster. Mit Ruhm hat sich indes eine andere Person der deutschen Zeitgeschichte bekleckert:
160/10: Foto.Podcast: Kammermusiksaal am 18.04.2010 – Das Zauberflötchen auf dem Spielplan
Kammermusiksaal Zauberflötchen, klassische
Musik für Kinder im Eventerzählstil

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Das Amtsgericht Schöneberg hat ein Türschild
…und da stehen interessante Sachen drauf…

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Am Sony-Center regiert Rot: auf der Nebenstrasse…
Auf der Rückseite des Sony-Center in Berlin-Schöneberg, am Potsdamer Platz, sind die Farben kurzerhand verschämt noch realisiert worden, für die es auf der Front des Gebäudemolochs nicht mehr gereicht hat. Die verspiegelte Fassade ist, wie an diesem Ort des Öfteren auch um die Ecke schon zu sehen, ums Eck gebaut worden. Eine himmelstürmende Flucht, auch wenn es wettermäßige Tristessen regnet. Die Deckensegel des Gebäudeinneren am Sony-Center, die Symbolkraft besitzen, wiederspiegeln sich an der kühnen Gebäudefassade.
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Der Rechtsanwalt und der Wanderer….
Ein Rechtsanwalt hat einen Auftrag bekommen. Es geht darum, einem Wohnungseigentümer streitig zu machen, dass dieser von zuhause aus arbeiten darf. Er betreibe dort eine ‘ganz intensive’ Büronutzung, und das sei unzulässig. Der Rechtsanwalt schreibt Schriftsätze, dass sich die Balken biegen. Er hat wenig Fakten an der Hand, und deshalb muss die Tochter seines Mandanten Beobachtungs- und Haushaltswochen absitzen, während Rechtsanwalt 2.0 dem Gericht erklärt, was eine ’intensive Büronutzung’ ist. Peinlich, dümmlich und unintelligent sieht das aus. Spießbürgerlich, muffig und abgeschmackt. mugshooting.de hat jetzt einmal ein bisschen genauer recherchiert, wie sich die Sache mit der Büronutzung heute in Wirklichkeit verhält.
Die konventionell Denkenden stricken sich Theorien. Sie erwarten, dass ihre Theorien als ‘gewöhnliches Gedankengut’ in den juristischen Bahnen der Gerichte als Saat aufgehen. Sie schwadronieren über die Tätigkeiten der Büromenschen, und wie sie sich gestaltet. Doch gewöhnliche, bürgerliche Existenzen wissen nichts vom Reichtum verschiedener Arbeitsformen. Noch viel weniger verstehen sie vom technologischen Fortschritt und wie sich ganze Berufsbilder massiv verändern. Du musst mal einen Vormittag im Café Einstein in der Kurfürstenstr. in Berlin-Schöneberg sitzen. Es gibt Sylter Frühstück: Krabben nach Art des Hauses, frisch mit Gürkchen, dazu geräucherter Lachs mit Zitrone und Meerrettich. Hmmmmmhhhhhhh……ich arbeite übrigens gerade.
Die ‘Potse’ war noch niemals clean…
Die Potsdamer Straße, wo die miesesten Nutten Berlins ihr Revier haben, war nur rund 200 Meter vom Babystrich auf der Kurfürstenstraße weg. Manchmal machten sie regelrecht Treibjagd auf Fixerinnen. Kriegten sie eine, dann kratzten sie das Gesicht zu Hackfleisch.“ Tagesspiegel,
Druckausgabe vom 13.10.07)
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Die Straßenecke Potsdamer Str./Kurfürstenstr. in Berlin-Schöneberg war noch niemals ‘clean’. Sie ist seit Jahrzehnten eine ‘Schmuddelecke’.
Joseph Beuys erfand seinerzeit die
Fettecke, eine Art Zimmerecke, in der ein ranziges, altes Stück Fett (Butter) herumlag. Die Putzfrau kam und säuberte die Ecke, beseitigte das Fett. In einem Prozess einigten sich das Bundesland und der Künstler schließlich auf einen Schadenersatz von 40.000,- DM. Hätte Joseph Beuys die ‘Schmuddelecke’ Potsdamer Str./Kurfürstenstr. als Kunst geformt, dann hätte noch nicht mal die Putzfrau sie vermutlich reinigen wollen. So schmuddelig kam sie daher.
Der Sozialpalast
„Man kann einen Menschen mit einer Axt erschlagen, aber man kann ihn auch mit einer Wohnung erschlagen.” (Heinrich Zille, * 1858, + 1929, genannt ‘Pinselheinrich’, berühmter Milieustudieur, Maler, Zeichner, Fotograf)
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Auf dem Grundstück Potsdamer Str. 172 (Hausnummernzählung seit 1930) befand sich einstmals der Berliner Sportpalast. Es handelte sich dabei um eine Veranstaltungshalle mit bis zu 10.000 Besuchern. 1943 rief hier Joseph Goebbels zum ‘Totalen Krieg’ auf. Bei einem der vielen berühmten Konzerte sprach sich hier der amerikanische Rockmusiker Frank Zappa für ‘evolution statt Revolution’ aus. 1973 wurde die traditionsreiche Mehrzweckhalle abgerissen für ein Wohnungsbauprojekt im öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau.








