Berlin hat eine neue Hauptdarstellerin: das Deutsche Currywurstmuseum
Zwei Tage vor der Eröffnung des Deutschen Currywurst Museums am 15. August ab 12.00 Uhr konnte mugshooting.de ein Pressegespräch und ein Preview in den künftigen ‘Hallen der Wurst’ wagen. Warum nun gerade dieser Tag, denn am 13. August wurde ein großes Kapitel deutscher Geschichte geschrieben? Dem Gedenktag des Berliner Mauerbaues zum Trotz erschien eine beachtliche Menge Journalisten. Das Interesse muss groß sein, eventuell geht es “um die Wurst”. Immerhin stellt die Imbissbude einen Ort grundsätzlich tiefendemokratischer Kommunikation dar. Während einer an der Wurstpelle ‘zuzelt’, leckt ein anderer Mayonnaise vom Pommes-Teller, und ein Dritter kommentiert das Kiezgeschehen, während er durstig an einem warmgemachten Kakao nuckelt. Daher darf man die Eröffnung eines derartigen Museums durchaus am 13. August eines jeden, weiteren Jahres der geneigten Presse vorstellen.
Nach mehreren Jahren konnte der Initiator und Kurator Martin Löwer jetzt sagen: “Eine Idee hat ihr zuhause” gefunden. Das Deutsche Currywurst Museum ist ein besonderer Beitrag zur Bereicherung des Erlebnisses Berlin, sagt Löwer. Es verbinde auf unterhaltsame Weise Spaß, Erlebnis und Wissenszugewinn. Die Frage, ob in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise gerade jetzt die Zeit richtig sei für ein derartiges Debüt eines frühen, berlinspezifischen Fast-Food-Produkts sei, beantwortete Martin Löwer:
