Jun
2
2010
thomas


www.strafzettel.de - gute Idee, sauber ausgeführt!
Ich habe eigentlich gar keine Zeit für sowas, aber als ich dran vorbeilaufe, zucke ich zusammen. Ich schaue genauer hin und mein stressiges Befinden taucht einen Moment in ein Bad aus Wohlbefinden ein. Eine gefühlte Badewanne davon. Mitten auf der Straße! Ich laufe zu Arbeitszwecken in der Nähe vom Flughafen Tempelhof in einer Seitenstraße nach erfolgreicher Parkplatzsuche durch die Burgherrenstr.. Diese Straße muss man nicht kennen, allerdings kennt wohl jeder die Dudenstr., von der sie abgeht. Typische Frage da: “Ach, halt doch den Mund, was weißt Duden?” (Heinz Erhardt).
Hungerharke – Anderes Berliner Wort für das Luftbrückendenkmal, Platz der Luftbrücke, Flughafen Tempelhof
Ich bin unter Zeitdruck aus dem Auto ausgestiegen, aber nun schaue ich instinktiv zurück. Habe ich mich vielleicht so hingestellt, dass ein Knöllchen wahrscheinlich ist? Sollte ich eins riskieren, wähne ich mich sofort unter fähiger Beratung. Den Fall müsste natürlich aus Gründen der Corporate Identity der Berliner Rechtsanwalt und erfolgreiche Ladendesigner (siehe Foto) Goetz Grunert für mich übernehmen. Seine Internetadresse hier.
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1 Kommentar | Tags: Berlin & seine Bezirke, Burgherrenstr., Dudenstr., FotoPodcast, Tempelhof | gepostet in Berlin, Tempelhof
Jan
12
2010
thomas
Gesehen in einem Altbau in Berlin Tempelhof.

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Mrz
26
2009
thomas

Konkurrenz
Wir sind in Berlin-Tempelhof, Ortsteil Mariendorf. In einem großen Büro, das über zwei Etagen geht, ist hinten über eine große Metalltreppe der Besprechungsraum erreichbar. Dort finden wir dieses vielsagende Motivationsplakat, geschrieben steht: ‘Wenn die Konkurrenz groß ist, müssen wir uns unterscheiden!’ Ein quietschebunter Pinguin sitzt inmitten von graubraunen, musterlosen Artgenossen, offenbar noch Jungvögel. Das Plakat stimmt uns nachdenklich. Müssen wir tatsächlich ‘bunte Vögel’ sein, nur um positiv aufzufallen? Sind wir das sogar? Es kommt drauf an: Die eine Sorte von Kunden, die mag lieber solche Dienstleistungsgespenster. Das sind alles in allem sehr unauffällige, oft grau gewandete ‘Herren der Zeit’, wie sie in dem Roman MOMO von Michael Ende als die Herren von der Zeitsparkasse eingehend beschrieben werden. Auffällig an solchen sind ihre schattenlosen Anwesenheiten. Sie stehen neben dir, während man den Lauf der Dinge erörtert und beruflich versucht fortzukommen. Sie widersprechen nicht und geben auch keine Meinungsäußerung ab. Ihr ganzes Streben ist zielgerichtet. Wenn sie dir einen Händedruck zum Abschied geben, dann kannst du dich an diese Begebenheit kurze Zeit hinterher nicht mehr erinnern. Gut, die Aufgabe war erfüllt worden, die Begehung erfolgreich abgeschlossen. Aber ein ‘bleibender Eindruck’? Ich kann mich nicht erinnern.
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keine Kommentare | Tags: Alt-Mariendorf, Berlin, Tempelhof | gepostet in Berlin, Tempelhof