166/10: FotoPodcast: Die ToDo-Liste des Kindergeburtstags enthält Highlights, u.a. Glibber machen
Kampf der Titanen: It was ‘The day after tomorrow’ – Roland Emmerich spielte keine Rolle
Heute Morgen sind einige der Frühaufsteher im Berliner Grünbezirk Zehlendorf noch etwas früher aufgestanden als sonst. Denn aus dem grünen Bezirk an der Lunge Berlins, dem Grunewald, wurde in den letzten zehn Tagen ein weißer Bezirk. Allerorten beschweren sich Menschen über die mangelhafte Schnee- und Eisbeseitigung. Ob in Lankwitz, Wilmersdorf oder in Neukölln. Beklagt wird, dass nichts passiert. Ein Anrufer schätzt ein, die Schneeräumbetriebe hätten jetzt gar nicht die Kapazitäten, um ihren vertraglichen Verpflichtungen ausreichend nachzukommen. Ob das stimmt? ‘Sie bekommen doch unser Geld dafür’, sagt er. Hat er recht, irgendwie. Die Kunst in diesem Gewerbe besteht wohl darin, das Geld rechtzeitig einzusammeln und es hinterher nicht allzu schnell wieder auszugeben. Es auf die hohe Kante zu legen, für den Fall der Fälle. Und der ist nun eingetreten. Jetzt ist die Sache personalintensiv.
Das Einsatzfahrzeug mit der Nummer 27 des Schneebeseitigers REIDI aus Berlin(Teltow, haha!, umgezogen ins Umland) ist heute Morgen schon früh auf den Rädern unterwegs. In der Waltraudstr., einer Seitenstraße der Clayallee direkt hinter dem ehemaligen Krankenhaus Oskar-Helene-Heim, am Fischtal, wird von den Öffentlichen kein Winterdienst durchgeführt. Die Straße gehört nicht in die Kategorie derjenigen Straßen, die im Berliner Straßenverzeichnis als winterdiensttaugliche Nebenstraßen gelistet sind. Es hat sich Eis festgefroren auf der Straßendecke, darüber eine Gischt aus pulverisiertem, leicht angetautem Schnee. Das Ganze bildet Berge aus Schnee und Täler auf der Straßendecke und insbesondere rund um die Parkflächen, auf denen an der Straßenseite links und rechts Autos stehen, die über Nacht dort standen und immer noch stehen.
Nach all der kritischen Berichterstattung …
…auf der Website gesichtspunkte.de (Themenschwerpunkt: Schnee) hier mal ein positives Beispiel:
die Firma Reidi aus Zehlendorf kann’ s…

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Die Schneebeseitigungsverpflichtung der öffentlichen Hand darf von dieser ersatzlos entfallen
…. der öffentlichen Hand in Nebenstraßen einschl. dort abgestellter
Fahrzeuge darf von dieser reduziert werden, anders als der private
Gehweganrainer, der unbegrenzt haftet!

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Der Antragsteller/Kläger verneint die Notwendigkeiten: es geht um Hundekacke
Zugegeben: es ist wirklich fototechnisch kein berauschendes Foto. Das Foto ist mit einem iPhone -auf die Schnelle- aufgenommen. Es ist eher so eins, das zum Himmel stinkt. Beim Datum des Fotos haben wir uns in der Vorbereitung verschrieben: Das Foto wurde in Wirklichkeit am 13.10.09 aufgenommen, es ist also brandaktuell.
In einem Rechtsstreit, dessen Aktenzeichen hier nichts zur Sache tut, wenden die Kläger/Antragsteller ein, sie möchten einen Zaun abgerissen bekommen. Hiergegen wendet der Antragsgegner/Beklagte ein, er benötige diesen Zaun, u.a. um Hunde davon abzuhalten, auf dem Grundstück schwere Pfunde zu hinterlassen. Wie auch Wildschweine, die gelegentlich vorbei marodieren. Nach den wesentlichen Vorschriften der ZPO greift nun der Rechtsanwalt der Antragsteller/Kläger immer wieder diejenigen Argumente des Antragsgegners/Beklagten an, die dieser vorbeibringt, um auch nur halbwegs vernünftige Zaunerrichtungs-Gründe vorzutragen. Eins davon ist: Kacke. Igitt.
Es wird Herbst in Berlin-Zehlendorf
Zeit dass sich was dreht – globale Veränderungen stehen an. Menschen
werden staunen.

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Berlin – ein Wintermärchen
Im Wetterbericht heißt es gestern sinngemäß: ‘Der Winter holt sich nochmal sein Recht.’ Wir sehen heute Morgen nach und es stimmt. Morgens um 08 Uhr sind minus vier Grad, die Autoscheiben sind gefroren und die Wischerblätter gleich mit. Über der Waltraudstr. hängt irgendwie im rechten Winkel die Sonne, will aber noch nicht recht durchstarten. Sie lugt irgendwie um die Ecke. Alle Baumwipfel sind schon in gleißendes Licht getaucht. Der Baum ist nur bis zur gedanklichen Mitte mit Sonnenstrahlen durchflutet. Weiter unten ist noch alles in Schatten eingelegt. Wie fette Schlagsahne (3,5% Fettanteil) liegt frischgefallener Schnee auf der Gartenlandschaft hinter den Häusern verstreut. Verstreut oder verweht? Beides irgendwie. Die Gartenlandschaft kann hier in Zehlendorf schon mal so aussehen, verwunschene Naturlandschaft, eher wilde Ödnis oder öde Wildnis? So sieht er aus, der ‘DEPECHE MODE’! Kein Haus weit und breit nicht zu sehen, das ist gar nicht mal so schwer in Zehlendorf´s Gartenseiten. Im Sommer ist der Grünbewuchs der Sichtschutz, im Winter tut der Schnee ähnliches bewirken. Ein paar Stapfen im Schnee verraten: Der Kater war schon draußen. Stapfte hier herum.
Miauuuuuuu……
19.02.09 – Immer noch fällt weiterer Schnee auf uns herab. Währenddessen tauchen andere auf Hawai ab unter Wasser, um die Schmerzen ihres Alltags in Berlin vergessen zu machen. Zu groß und zu belastend die Verantwortung im kalten, unwirtlichen Preußen. ‘Flieg nach Hawai’ – …wir sind nicht dabei! Das macht uns aber nicht neidisch. Nur: Unweigerlich denkt man an einen sehr populären Popsong der ehemaligen Berliner Band IDEAL, unsere Erinnerung ist hier der Allgemeinheit zuliebe direkt eingefügt, damit der Gedankengang überhaupt erst nachvollzogen werden kann. Kann er?






