211/11: FotoPodcast: Das Leben bietet wenige Königswege, ist oft kein Ponyhof aber manchmal findet man beides!
![]()
Der sprichwörtliche Königsweg des Lebens ist in Berlin-Zehlendorf, OT Düppel, kein Problem. Es gibt ihn tatsächlich. Unweit vom Königsweg reiten viele Kinder auf dem Gelände des Reitervereins Düppel und merke: Manchmal ist das Leben eben doch ein Ponyhof. Was auch ein Königsweg sein kann.
204/11: FotoPodcast: Im HappyHippo-Land werden 12 statt 10 Gebote befolgt, dass es kein Saustall wird!
![]()
Beim Reiterverein Grunewald (Reitclub Grunewald) am Zehlendorfer Hüttenweg hängt an den Stallungen dieser wegweisende und kostenlose Servicehinweis. Die 12 Gebote, die die Reiter und Reiterinnen zu befolgen hätten, würden zu mehr Freude verhelfen bei denjenigen, die die 12 Gebote an die Wand gemeißelt haben. Und in der Tat ist da einiges dran. Wir haben uns die Pferde Untertan gemacht, weil wir sie so lieben. Wir lieben sie mehr als Schweine, deswegen ist die Unterscheidung wichtig, vor allem hier im Grunewald, genauer am Grunewaldsee, genauer am Reitverein, der direkt neben dem Forsthaus Paulsborn liegt. Sowieso ist diese Gegend ein tierisches Vergnügen mit Hundeauslaufgebiet (Beißereien inklusive) und einem traditionellen Nacktbadestrand, der auf den illustren Namen “Bullenwinkel” getauft wurde. Hier zeigt man sein Gemächt, in der warmen Jahreszeit.
203/11: FotoPodcast: Die Sache hat eine gewisse Logik: Kampfkunst pur und Bestattungsinstitut
![]()
Ja, die Sache macht Sinn. Im Zentrum für chinesische Kampfkunst an der Onkel-Tom-Str. in Berlin-Zehlendorf wird geübt, was das Zeug hält. Wenn´s schief geht, ist der Nachbar gern behilflich: Die Fa. Wieschoff-Bestattungen war allerdings schon vorher da. Ob sie wusste, dass dieser Standort sich einmal zu einem gefragten entwickelt. Es kommt eben auf die richtige Durchmischung an, gerade in Sachen Gewerbe-Standortentwicklung.
198/11: FotoPodcast: Im Goodtime am Teltower Damm wacht eine hölzerne Tempelmaske über die Karte
![]()
Als bekennender Thaiküche-Fan verschlägt es uns gelegentlich in dieses Zehlendorfer Restaurant, dessen Speisen im Grunde gut schmecken. Wenn auch hinterher regelmäßig “Durst wie Hölle” die Folge ist. Woran das liegt? Auch jetzt war es wieder so. Ich habe über das Restaurant eine Kritik geschrieben auf qype. Der Link ist angehängt. Ach, wären doch die Durstverstärker im Essen nicht drin, dann könnte man häufiger….doch das ist eine andere Geschichte und so genau weiß ich es ja auch gar nicht. Ich habe den Koch jedenfalls nicht den Deckel heben lassen, um mit weißem Testhandschuh…..tschubidua!

- Ausgetestet: Das Restaurant GOODTIME auf qype in der Rezension
193/10: Zehlendorf: An Clayallee/Ecke Argentinische Allee formiert sich Widerstand! Genius Loci Lokus!

Baugelände "Truman Plaza" Zehlendorf
Die Gewerbe-/ Dienstleistungskonzentration in diesem starken Maße bedeutet, wie es die Erfahrungen mit der Zehlendorfer Welle deutlich zeigen, noch mehr Individual- und Lieferverkehr, noch mehr Chaos und noch mehr gefährliche Situationen insbesondere auch mit Fußgängern. Das Konzept Truman Plaza ist insbesondere auf den Kofferraumkunden ausgelegt. Die Andienung des Gewerbes und des Individualverkehrs erfolgt von der Clayallee. Es wird hier zu gefährlichen Situationen kommen, da sowohl der Schwerlastverkehr aus Süden, als auch der PKW- Verkehr auf dem Weg in die Stadt zur Truman Plaza am Hüttenweg abbiegen werden. Ein Konflikt mit der Sicherheit der Schüler der Grundschule im Hüttenweg ist absehbar. Zu diesem Verkehr durch die Truman Plaza kommt dann noch der vom ehemaligen Headquarter dazu. (Stellungnahme von Architekt Martin Seelke zur anstehenden Entwurfsplanung der Bebauung “Truman Plaza”)
Zur Geschichte und zum Hintergrund des Streits um die Bebauung der Truman Plaza hat der Architekt Martin Sellke eine anschauliche und faktenreiche Zusammenfassung geschrieben, die du hier am Ende herunterladen kannst!
Irgendwie strahlt die ganze Gegend so etwas Erhabenes aus, einen Hauch von Mondäne. Das hängt mit dem respektvollen Umgang der Stadtgestalter mit ihr zusammen. Doch das verliert sich gerade in den letzten fünf, sechs Jahren doch sehr. Die “amerikanischen Heuschrecken”, so sagen einige Anwohner, verwandeln was sie “Parkviertel Dahlem” nennen, hoho, in eine zunehmend verdichtete Gebäudeschlucht mit Altbestand und Zwischendrinreingebau. Gut, so richtig hässlich sehen die kleinen Lückenfüller nicht aus, aber sie verdichten doch das vormals großzügige Gelände zunehmend. Die Luft zum Atmen wird dünner, auch weil das Verkehrsaufkommen stark ansteigt, immer mehr Autos.
191/10: FotoPodcast: In der Zehlendorfer Paulusgemeinde wurde die Rosette wieder freigelegt!
![]()

Firmenlogo "Walcker" (Quelle: Homepage)
Internet & Orgelbau? Ja, verträgt sich denn das? Und apropos “Rosette”: Es ist nicht zu glauben, wie viele Bedeutungen dieses Wort hat, schaust du hier!
Na, dann ist ja mal gut! Die Rosette ich wieder freigelegt, erklärt uns dieser Zettel aus dem Kirchenverwaltungsamt. Wenn die Rosette brennt, meinen die Berliner was ganz anderes, wofür sie auch noch den Ausdruck “Poperze” verwenden, lateinisch feinsinnig: “Canalis analis”. Das muss nun wirklich nicht vertieft werden, oder? Doch hier wird jetzt kirchentechnisch korrekt berichtet und deshalb darf auch Teil Zwei nicht fehlen, der fotografisch zunächst unterdrückt war, mit Absicht, siehe oben. Nein, nein, jetzt siehe unten, nur um die Verwirrung komplett zu stiften.
189/10: Jahreszeiten: Alle Jahre wieder feiert die Domäne Dahlem einen Weihnachtsmarkt ab!
![]()
Es ist eine schwierige Gesamtsituation derzeit in Berlin. Es existieren Bombendrohungen aus dem Ausland, so wird gesagt. Bevorzugte Anschlagsziele sollen entsprechenden Expertisen des Bundesnachrichtendienstes zufolge Menschenansammlungen sein. Der Reichstag, das Rote Rathaus, Weihnachtsmärkte: alles potenzielle Anschlagziele? Eine Neuköllner Straßenmusikcombo überlegt derzeit, das Erscheinen ihrer nächsten Platte und ein paar Konzerte unter das Motto “Bombendrohung Neukölln” zu stellen. Oh Gott, oh Gott: was bitte ist denn das? Weihnachten, das Fest der Liebe, bürgerlicher Spießerscheiß oder jahrhundertealte Tradition? Unter den Besuchern von Weihnachtsmärkten etliche Besucher wider Willen, sie tun es den Kleinen oder der Frau/dem Mann zuliebe. Sie hassen Weihnachtsmärkte wie “schwarze Seife”. Gewaltfantasien? Es gibt auch schöne, kleine, übersichtliche Weihnachtsmärkte und nicht alle sind nur Kommerz, Bohei und moderne Wegelagerei!
Ein Landgut muss nichts schlechtes haben, schon vom Wortsinn her. So ähnlich wie Grillgut. Allerdings: Wenn Grillgut zu lange…., dann spricht man nicht von Grillschlecht. Ein Landschlecht gibt es nicht. Ein Bauerngeschlecht allerdings. So weit, so gut und so spitzfindig. Die Domäne Dahlem in Berlin-Zehlendorf lässt sich dort, wo sie ist nicht vertreiben. Da lümmelt sie so rum. Und während dieser Tage wird hier nicht auf Getreide eingedroschen mit Dreschflegeln. Auch Schlachtungen erfolgen dieser Tage eher nicht, jedenfalls nicht unterhalb der publikumswirksamen Besuchszeiten. Denn das Hauen und Stechen, das Morden und Meucheln findet nur hinter verschlossenen Türen statt.








