„Entweder es regnet oder es läuten die Glocken. Und wenn beides zusammen fällt, dann ist Sonntag“ (landläufige Redensart der Münsteraner)
Bereits 1040 wurde die erste Überwasserkirche in Münster geweiht. Diese fiel jedoch einem Feuer zum Opfer.
Im Jahre 2005 (n.Chr.) gehörten etwa 55% der Bevölkerung der katholischen Kirche an. 3% der Bevölkerung waren Muslime. Münster ist also eigentlich nicht “kreuz-katholisch”. Wer aktuell das Münsterland besucht, hört im Radio von einer Pro-NRW-Bewegung, der eine gewisse Rechtslastigkeit zugeschrieben wird. Ihr Ziel ist die Zurückdrängung der Muslime in Anlehnung an das jüngst durchgeführte Volksbegehren der Schweizer gegen den Bau von Minaretten. Zumindest die Überprüfung dieses Ansinnens in Münster ergibt keinen “muslimisch geprägten Stadtkern” und ein Dutzend bereits errichteter Minarette. Nein, die Gegend ist “durch und durch deutsch”, sieht man einmal von vereinzelten Muslimen ausländischer Herkunft ab und insbesondere von einer Vielzahl von offenbar russischen Straßenmusikern, die an den Kirchplätzen um eine Apanage von Zuhörern buhlen.
Sie hat viele Nachrichten aus Deutschland erhalten, und das via Internet nicht weiter problematisch. Lisa aus Potsdam, unsere Auslandsberichterstatterin mit Themenschwerpunkt Chile (Südamerika) in diesen Tagen, berichtet aus der erdbebengeschüttelten Region via Email. Zur Zeit des Haupt-Erdbebens trieb sie sich gerade in Valvidia herum. Das liegt etwa 700 km südlich von Margot Honeckers vermutlich letzten Wohnort, Santiago de Chile, entfernt. Man muss sich einmal folgendes klar machen:
In Neapel, Italien, gibt es eine Menge Probleme. Eins davon ist, mit einem blonden Kleinkind auf den Wochenmarkt zu gehen, um dort Vorräte für die frisch zuzubereitende Tagesmahlzeit zu kaufen. Das Problem ist nicht, dass du ein Kind hast. Das Problem ist, wenn das Kind blonde Haare hat. Dann ist es -inmitten der schwarz- und braunhaarigen Süditaliener- eine kleine Sensation, die sich zu einer großen auswachsen kann. Denn es ist nicht leicht, als Superstar “mit blondem Kind” einkaufen zu gehen! Bekanntlich sind die Italiener kinderlieb.