St. Christoph – Lüftelmalerei (Mittenwald, Bayern)
St. Christoph, stark und hilfsbereit, Dir sei dies Haus und Heim geweiht! Führ´ durch die wilde Flut der Zeit uns einst zur bess´ren Ewigkeit! #Lüftelmalerei an der Hausfassade (Mittenwald, Bayern)
Es gibt tatsächlich etwas Einzigartiges in Istanbul. Ich meine nicht die Blaue Moschee oder die Hagia Sophia oder…da fällt einem viel ein. Nicht vielen wird jedoch das Ciya sofort in den Sinn kommen.
Ciya-Sofrasi in Istanbul
Ciya- so wird eine kleine Gruppe Restaurants genannt. Auf Arabisch heißt “Ciya” Berg. Und wenn man es auch nicht mit einem Tempel der Essverwöhnung vergleichen kann, weiß man den Namen in seiner etwaigen Bedeutung zu schätzen.
Man fährt die Küstenstraße entlang, die sich saumselig über mehrere Kilometer lang hinzieht. Links und rechts sind Allen von Straßenbäumen. Manchmal lugt irgendein kroatischer Polizist hinter einem Baum hervor, oft an derselben Stelle. Man kennt die Stellen schon, wo das Tempo der Autofahrer geblitzt wird und wer sich erwischen lässt, muss gleich bezahlen. Wo der Hertha-BSC-Kapitän André Mijatovic herkommt, aus Rijeka, ist auch ein großes Fußballstadion, Typ offene Arena, direkt an der Kvarner Bucht (Mittelmeer) gelegen. Auf den Sitzbänken (blau) ist das Wort Rijeka in Weiß abgebildet, man kann es von der Küstenstraße aus sehen. Da wo die Flutlichtmasten über das Straßenniveau hinaus hoch in den Himmel ragen. Das sind schon wahnsinnig große Flutlichtmasten.
Julia Oschewsky - Amsterdam´s Grachten (Foto: Privatarchiv)
Als ich 2003 nach Amsterdam kam, war es erst gar nicht so einfach und eigentlich stand fest, dass ich nach dem Studium gleich wieder zurückkehren würde nach Deutschland. Inzwischen sind allerdings sieben (!) Jahre verstrichen und -Hand aufs Herz- ich kann mir eigentlich gar nicht vorstellen, irgendwann wieder aus Amsterdam wegzugehen.
Nach dem Abschluss meines Masterstudiums in Amsterdam letztes Jahr und einem Auslandssemester zuvor in New York hat sich alles so wunderbar eingespielt- in Amsterdam. Hier hat sich alles so gefügt, wie ich es mir besser nicht wünschen kann. “I love my life! It’s so thrilling!” Was ich an Amsterdam so mag, ist dass man umgeben ist von Kult und Kultur. Es gibt unheimlich viele interessante Konzerte im Bimhuis oder anderen Spielstätten (bzw. “Locations”) und auch das Workshop-Angebot der Musikschule kann ich weiterhin nutzen. Auch wenn ich meine Familie sehr vermisse und immer seltener nach Hause fahre, hab ich mir hier etwas aufgebaut, dass für mich sehr wertvoll ist.
„Entweder es regnet oder es läuten die Glocken. Und wenn beides zusammen fällt, dann ist Sonntag“ (landläufige Redensart der Münsteraner)
Bereits 1040 wurde die erste Überwasserkirche in Münster geweiht. Diese fiel jedoch einem Feuer zum Opfer.
Im Jahre 2005 (n.Chr.) gehörten etwa 55% der Bevölkerung der katholischen Kirche an. 3% der Bevölkerung waren Muslime. Münster ist also eigentlich nicht “kreuz-katholisch”. Wer aktuell das Münsterland besucht, hört im Radio von einer Pro-NRW-Bewegung, der eine gewisse Rechtslastigkeit zugeschrieben wird. Ihr Ziel ist die Zurückdrängung der Muslime in Anlehnung an das jüngst durchgeführte Volksbegehren der Schweizer gegen den Bau von Minaretten. Zumindest die Überprüfung dieses Ansinnens in Münster ergibt keinen “muslimisch geprägten Stadtkern” und ein Dutzend bereits errichteter Minarette. Nein, die Gegend ist “durch und durch deutsch”, sieht man einmal von vereinzelten Muslimen ausländischer Herkunft ab und insbesondere von einer Vielzahl von offenbar russischen Straßenmusikern, die an den Kirchplätzen um eine Apanage von Zuhörern buhlen.
Sie hat viele Nachrichten aus Deutschland erhalten, und das via Internet nicht weiter problematisch. Lisa aus Potsdam, unsere Auslandsberichterstatterin mit Themenschwerpunkt Chile (Südamerika) in diesen Tagen, berichtet aus der erdbebengeschüttelten Region via Email. Zur Zeit des Haupt-Erdbebens trieb sie sich gerade in Valvidia herum. Das liegt etwa 700 km südlich von Margot Honeckers vermutlich letzten Wohnort, Santiago de Chile, entfernt. Man muss sich einmal folgendes klar machen:
In Neapel, Italien, gibt es eine Menge Probleme. Eins davon ist, mit einem blonden Kleinkind auf den Wochenmarkt zu gehen, um dort Vorräte für die frisch zuzubereitende Tagesmahlzeit zu kaufen. Das Problem ist nicht, dass du ein Kind hast. Das Problem ist, wenn das Kind blonde Haare hat. Dann ist es -inmitten der schwarz- und braunhaarigen Süditaliener- eine kleine Sensation, die sich zu einer großen auswachsen kann. Denn es ist nicht leicht, als Superstar “mit blondem Kind” einkaufen zu gehen! Bekanntlich sind die Italiener kinderlieb.
Zeitzone “Die Zeitzone, in der Kuba liegt, ist UTC-5h, also die europäische Winterzeit (MEZ) minus 6 Stunden. Nach drei Jahren Pause gibt es seit Oktober 2006 wieder den jahreszeitlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit.”
Diesem Paar sieht man auf dem ersten Blick nicht an, dass es tatsächlich ein kubanisches Paar ist. Woher haben sie die tollen Klamotten mit modernem westlichen Zuschnitt und auffälliger Farbgebung? Vielleicht haben sie Verwandte in Florida, oder eine Schwester arbeitet als Ärztin in Venezuela oder Bolivien. Dort machen junge Mediziner ihre Facharztausbildung. Verdienen harte Währung und können so ihre Familien unterstützen. Nach drei Jahren müssen sie zurück nach Kuba.
Doch harte Währung darf ein Kubaner offiziell nicht besitzen. Oder besser, er kann damit nicht mehr bezahlen. Im November 2004 ist der US $ in Kuba als offizielles Zahlungsmittel abgeschafft worden. Als Erklärung galt, es sei eine Reaktion auf den verschärften Wirtschaftskrieg der US–Regierung gegen das kubanische Volk. Der nun sowieso geschwächte Dollar kann mit einem Abschlag von mindestens 10 Prozent in konvertible Pesos, genannt CUC, umgetauscht werden. Das Gerücht, man nennt die kubanische Währung Kucuc(k), ist damit ausgeräumt. Wir sind in Währungsfragen unterwegs und auch in der Vergangenheit.
Die folgende Geschichte läuft exakt am 31.12.2009 ab. Zu Silvesterabend sollte es Fisch geben! Ja, Schwein(skopf) gab es bereits am Heiligen Abend. Abwechslung tut jetzt Not. Den Schweinskopf hatte ich exemplarisch hier bereits fotografiert hinterlegt, für die Leser dieser Website.
Wie ein Karpfen, den wir in Deutschland gern zu Silvester verspeisen, sieht dieser Fisch auf dem Foto oben nicht aus. Ja, guckt richtig hin, es ist ein riesen Fisch, den die wohlgeformte Kubanerin mittleren Alters nach Haus trägt. Sofort fragt man sich, wie soll diese Errungenschaft bei gefühlten 30° Celsius bis zum Abend, ach was, bis zur tiefen Mitternachtsstunde überhaupt durchhalten? Geschweige denn (nicht) vergammeln?
Ein öffentlicher Nahverkehr existiert z.B. in Havanna, sonst aber kaum. Alles was bewegt werden kann, wird in Kuba als Transportmittel genutzt bewegt. Autobusse sind aus Lastkraftwagen umgebaut worden. Ein solcher fährt die Avenida nach Santiago de Cuba entlang. Im Gepäck huckepack die Passagierkabine obendrauf, innendrin Passagiere, in diesem Fall Kubaner. Es sind immer Kubaner, meistens. Autos sind auch zu sehen, alte Amischlitten, Lada und Moskwitsch und aus jüngerer Vergangenheit auch moderne Toyota und VW.Darüber hinaus sind viele Kubaner mit dem Fahrrad unterwegs. Für sie ist es eines der wichtigsten Verkehrsmittel im Alltag und unzählige Drahtesel prägen das Straßenbild. Mit großem Einfallsreichtum wurden die chinesischen Räder umgebaut für ein Paar Kubaneros, bzw. ein Pärchen oder gar gleich als eine Art Drahtgespann für mehrere Familienmitglieder. Diese umgebauten, ähnlich einer Rikscha sind die Bicys, die vorzugsweise Einheimische für 5 Pesos nutzen. Zum Teil soll deren Benutzung durch Touristen illegal sein. Wer sie benutzt, sollte den Fahrpreis vorher korrekt aushandeln. Chinesische Fahrräder, Rikschas - doch hier hören die Gemeinsamkeiten mit den Asian-Staaten übern See auch schon auf.